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Dienstag, 12. Mai 2015

Unsere 12 von 12 im Mai 2015

Diesen Monat schaffe ich es augenscheinlich mal wieder, RECHTZEITIG
unsere 12 Fotos vom 12. des Monats Mai hier zu zeigen.

Das erste Bild dafuer machte ich bei Alfie's Vormittagssnack. Es gab Banane.
Ohne Teller.

 
 
Nachdem etliche Bananenscheiben vom Boden gekratzt waren, gabs fuer mich Lieblingstee.
Mit Tasse.
 
 
 
In der Zwischenzeit verlegte der Lieblingsehemann PVC mit Holzoptik im Badezimmer. Endlich ist dieser miefige, siffige, tuerkis-graue, braun-gelb gefleckte Teppich weg der da lag. Der PVC-Belag ist die billigste Loesung die wir finden konnten, die Abwaschbar und Spritzwasserresistent ist. Nicht unwichtig, weil das Bad jeden Mittwochabend und einmal am Wochenende geflutet wird. Warum billig? Nicht mein Haus. Darum. 
 
 
 
 
Klaras Schwimmsachen wurden gepackt, denn heute stand Schulschwimmen auf dem Stundenplan. Und weil ich Zeit hatte, bin ich auch zum Schwimmbad gefahren um den Lehrern unter die Arme zu greifen beim Ent- und Bekleiden der Kids, beim Abtrocknen, Haare buersten, Schwimmbrillen suchen und um mit den anderen Hilfsmamas Erwachsenenzeug zu besprechen. Das war schoen.
 
 
 
Nach der Schule wurde schnell Restmittagessen von gestern aufgewaermt...
 
 
...und Hausaufgaben gemacht.
 

 
Weil Klara heute das letzte mal Musikschule hatte bevor es im September mit Klarvierunterricht los geht, haben wir fuer ihre Lehrerin, die jetzt ausserdem in Mutterschutz geht, ein kleines Geschenk als Dankeschoen gekauft und beim Einpacken habe ich mich schwer verletzt.
Der Finger konnte aber gerettet werden.
Glueck gehabt.
 
 
Nach der Musikschule gingen wir alle schick essen. Fritten mit Knobimajo und Kaese ueberbacken.
Wer kann, der kann.
 
 
"Ob ich noch fahren darf? Ich habe ZWEI Eis gegessen!", sagte der Lieblingsehemann, bevor er uns nach Hause fuhr. Ist aber alles gut gegangen.
 
 
Und kurz vor Zuhause liefen uns diese niiiiiedlichen Babyentchen vor's Auto.
Haaaaach!!!
 
 
Waehrend der Lieblingsehemann die Kinderchen bespasste und weil ja der Herr Supermacs heute fuer uns gekocht hatte, konnte ich eine Weile mit meinem neuen Fotobearbeitungsprogramm herumspielen. Vielleicht zeige ich die Bilder von unserem gestrigen Spaziergang ja mal hier. In 5 Jahren, oder so. Wenn beide Kinder den halben Tag in der Schule sind, oder so.
 
 
Und da sitzen sie immernoch. Weil die Rabenmutter hier herumbloggt, gehts heute Abend spaeter ins Bett als sonst. Aber man muss Prioritaeten setzen.
 
 
Wer noch andere "12 VON 12"s sehen will, kann das HIER *klick*
 
Liebste Gruesse
 
Lena
 
 
 
 
 
 
 
 



Freitag, 8. Mai 2015

Schwimmen macht nass.

Mittwochs hat Klara Schwimmunterricht im nahe gelegenen Sportzentrum. Und weil Alfie noch etwas zu klein ist, um in der Zeit auf das Haus aufzupassen, die Böden zu wischen und Abendessen zu kochen, muss er mitkommen. Also packe ich die Dinge ein, die wir alle so brauchen. Eine MENGE Dinge, wenn man bedenkt, dass die Schwimmstunde gerade mal 45 Minuten dauert.
Klaras Schwimmsachen in ihrem Rucksack.
Alfies Buggy plus Regenplane, weil es 100pro regnet wenn wir über den Parkplatz laufen müssen.
Die Wickeltasche, vollständig ausgestattet mit Wechselkleidung und Wickelequipment. Plus 2 Fahrzeuge seiner Tut-Tut Bahn. Plus 2 Bücher. Plus einer Tüte Snacks. Denn seit Alfie krabbelt, bleibt er nicht mehr entspannt auf meinem Schoß sitzen. Er will herumkrabbeln und die Glaswand zwischen uns und dem Pool ablecken. Er will seine Finger in die Löcher der Gullis stecken und Fussel herausfischen. Er will anderen Menschen die dort im Zuschauerbereich sitzen die Schnürsenkel auf ziehen und dran nuckeln. Er will Dreck aus dem Profil seiner Buggyräder herausfummeln und essen. Und um ihn davon abzulenken, packe ich viel Spielzeug ein. Und Futter. Manchmal vergisst er dann, dass er eigentlich vorhatte, lauter eklige Dinge zu finden, meistens nimmt er die Spielsachen aber einfach mit auf seine Forschungsreise. Und popelt eingespeichelte Keksstückchen in Gullilöcher.
Weil es da im Schwimmbad für normal gekleidete Menschen unglaublich warm ist, nehme ich auch Getränke mit. Eine Flasche Wasser für mich, eine für Alfie. Und weil die Wickeltasche dann SO vollgestopft ist, packe ich meine Sachen in einen 2. Beutel. Plus je einer Mütze für jedes Kind um die nassen Köpfe nachher vor Zugluft zu schützen. Plus je einer Jacke für jeden von uns.
Alles in den VW Golf gestapelt machen wir uns auf den Weg.
Bei strahlend blauem Himmel parke ich vor dem Schwimmbad. Steige aus, ziehe mir meine Regenjacke über, klappe den Buggy auf, fummel die Regenplane drüber, stecke schnell das Baby in den Buggy unter die Plane, öffne Klara die Autotür, helfe ihr, den Rucksack aufzusetzen, hänge mir die Wickeltasche, die mehr wiegt als Alfie selber, über die eine und den Handsack über die andere  Schulter und rase durch den pünktlich einsetzenden Platzregen über den Parkplatz ins Trockene. Bis Klara im Badeanzug steckt und Alfie und ich unsere Jacken ausgezogen haben, bin ich schon nass geschwitzt. Nach 45min Alfieüberwachung am Beckenrand läuft mir der Schweiß in die Augen und bis ich das Schwimmkind am Ende endlich wieder trockengelegt und in zivile Kleidung reinüberredet und den Gullifusselverkoster umgezogen habe, steht mir der Saft in jeder Ritze.
Es ist jedes mal eine sehr nasse Angelegenheit. Für uns alle.

Lena



Mittwoch, 15. April 2015

Doofe Fragen gibt es DOCH!

Vor einiger Zeit hat die liebe Bettina vom "Fruehen Vogerl" 
zu einer Blogparade aufgerufen und Vaeter und Muetter gebeten, von ihrem Nerv-Satz zu erzaehlen.
Der Satz, den man immer und immer wieder hoert. Wenn man Mama geworden ist.
Oder wenn man Papa geworden ist.
Beim einkaufen gestern habe ich ihn wieder gehoert. Den  Nervsatz. Er ist eine Unverschaemtheit und so unglaublich bescheuert, dass ich immer nur fassunglos glotze, wenn ich ihn hoere.
Zumindest fuer mich, als nicht-Irin. Ich glaube, fuer die Iren ist es eher eine dahingesagte Floskel. Wie die Frage "How are you?", bei der die Antwort sowieso in 99% der Faelle keiner hoeren will.
 
Es gab sie schon damals, diese Frage. Vor 5 Jahren. Aber ich hatte sie mit der Zeit wieder vergessen. Und ganz bestimmt habe ich sie auch noch NIEMALS NIE jemandem gestellt.
Aber die Erinnerung holte mich ganz, ganz schnell wieder ein. Damals, als Alfie ungefaehr 2 Wochen alt war. Und ich mit ihm in der Babytrage auf der Strasse etwas frische Luft schnappen ging.
Stolz wie Bolle.
Auf dieses WUNDERSCHOENE Geschoepf.
Dieses perfekte Kind.
Meinen Sohn.
Der nach einer kurzen, unkomplizierten Geburt einfach da war.
Kerngesund.
Den ich stillte.
Den ich in der Trage herumtrug.
Gluecklich.
Muede... klar. Aber vor allem Gluecklich!
Und stolz halt. Auch klar. Bei DEM Sohn.
Wer waere da nicht.... ???
 
Ein Auto kam naeher. Ich erkannte eine Bekannte und freute mich wie verrueckt. ENDLICH die Gelegenheit, nochmal zu prahlen. Mit der Geburt, dem Stillen, diesem huebschen Kind.... ich konnte es kaum erwarten, es zu erzaehlen und platzte fast vor Quasseldrang.
 
Und das Auto hielt an, die Fensterscheibe fuhr viiiiiel zu langsam herunter.... ich holte tief Luft, wollte loslegen. Schwaermen....
 
Aber: Das will keiner hoeren. Dass alles gut laeuft. Das interessiert nicht. NIEMANDEN. Denn noch bevor der der Hoeflichkeit halber rausgequetschte Satz "How are you?" vollstaendig meine Redeoeffnung verlassen hatte, wurde meine Euphorie darueber, im Detail mit dem Wundersohn angeben zu koennen, im Keim erstickt. Ich war nicht dran mit Reden. Man kam mir zuvor. Mit meiner Nervfrage.
 
"Is he a good Boy?"
 
Ich meine.... WAAAAAS??? Is he.... what??? Mein Quasseldrang liess sofort nach.
Sowas Bescheuertes hatte ich ja seit 5 Jahren nicht gehoert.
 
"Is he a good Boy?"
 
Na... was denn SONST??? Ich meine... er war 2 Wochen alt. Ein Saeugling. Hockte da kuschelig in seiner Trage. Und schlief. Ich meine, jeder WEISS doch, wie ein schlafendes Baby aussieht!!! Wie kann man da nur.... also WIRKLICH! Er war ohne Frage fuer MICH das ALLERALLERBESTE was mir in der Zeit hatte passieren koennen. Und mit dieser Frage war ich wirklich ueberfordert.
 
Nach ein paar wenigen Minuten Unterhaltung ging ich wieder nach Hause. Gesagt hatte ich dann nicht mehr so viel.
 
 Aber ab dem Tag wurde diese Frage der Aufmacher ziemlich JEDER Unterhaltung. Nicht immer haargenau dieser Wortlaut. Manche fragten auch: "Is he a good Baby?" Aber der Inhalt der Frage ist jader Gleiche. Und sie NERVT mich. Immernoch. Jedes mal. Ich koennte losschreien, wenn ich sowas bloedes gefragt werde.
Immer wieder lege ich mir danach Antworten zurecht. Fuer das naechste mal.
 
Solche Antworten:
 
"Lieb??? DER??? 3 Banken hat er heute schon erfloglos versucht auszurauben, der kriminelle Nichtsnutz!"
"Von wegen lieb! Rumgetragen werden will er, der faule Sack. Immer! Essen machen soll ich ihm. JE-DEN TAG!!! Und BEDANKT der Herr sich mal bei mir??? Nee... wird alles als selbstverstaendlich hingenommen!"
"Wie bitte??? LIEB??? Er SCHREIT mich immer an! Lange mache ich das nicht mehr mit... dann binde ich ihn an der Autobahn an eine Laterne. Soll er doch zu sehen, wie er klar kommt!"
 
Gestern beim Einkaufen traf ich eine Bekannte aus der Krabbelgruppe. Wir hatten uns durch die Ferien eine Weile nicht gesehen und so blieben wir stehen um kurz zu quatschen. Small Talk halt.
Und ich wurde wieder gefragt.
 
"Is he good for you?"
 
Und ich habe wieder nur geglotzt und NICHTS gesagt. Vor Schreck.
An meiner Schlagfertigkeit muss ich noch arbeiten.
 
Vorschlaege fuer eine angemessene Antwort nehme ich an dieser Stelle sehr gerne entgegen.  
 
Danke.
 
Lena
 
 
 
 
 
 
 


Dienstag, 11. November 2014

Schulpost

Ja, schon wieder Schulpost.
Aus aktuellem Anlass.

Vor Halloween kam das Kind mit mehreren Zetteln aus der Schule,
und auf einem davon stand irgendein Kuddelmuddel drauf,
aus dem ich nicht schlau wurde.

After School Activities waren da aufgelistet,
mit der Aufforderung das Kind bitte anzumelden,
"for all activities",
und bitte €6.- zu bezahlen.
Die Info WO und WIE ich das Kind anzumelden habe
und WARUM bitteschoen fuer ALLE Angebote
und an welchem Tag welche dieser Activities angeboten wurden
hatte man unterschlagen.

Ich beschloss, einfach abzuwarten was passiert, 
meldete das Kind zu garnichts bei niemandem an,
bezahlte kein Geld,
und niemand schien sie bei irgendwelchen 
After School Activities zu vermissen.

Etwas spaeter sprach ich eine andere Mutter darauf an
und erfuhr, dass dieser Brief sowieso nicht die Kinder aus Klaras Klasse betraf.
Gut zu wissen.

Irgendwo dabei war auch die Info:

Dass auch am Ende diesen Jahres wieder ein Heft,
 ein "Annual Irgendwas Magazine" von der Schule gaebe. 
Kostenpunkt: €2.-

Info Ende.

Ich kann nur VERMUTEN, dass es sich dabei um eine Art Jahresbericht handelt
denn was genau das fuer ein Heft sein sollte, war wieder nicht fuer dumme
Erstklaessler / Schulanfaengereltern erklaert.

Aber egal. 
Ich las den Zettel 
und speicherte ab:
Jeder bekommt ein Heft,
am Ende des Jahres,
jeder bezahlt dafuer 2 Euro.

Und dann: Muelltonne auf, Zettel rein, Muelltonne zu.
Thema erledigt.

Freitag kam das Kind aus der Schule und sagte, 
sie braeuchte 2 Euro.
Fuer das Magazin, das sie gerne auch haette.
In meinem Kopf war die Info sofort abrufbar die ich da vor Halloween gespeichert hatte
und ich gab ihr das Geld mit.

Heute morgen fragte ich dann, ob sie das Geld abgegeben haette
woraufhin das arme Kind in Traenen ausbrach.
Das ist erstmal nicht so dramatisch.
Sie ist, genau wie ihre Mutter, eher nah am Wasser gebaut.
Ich kenne das Gefuehl.
Wir weinen gerne. 
Manchmal einfach aus Frust.

Ja, sie habe das Geld abgegeben.
Und die Lehrerin habe dann aber gesagt,
dass sie doch den Zettel abgeben muesse,
auf dem das mit dem ominoesen Heft stand,
den sollten die Eltern doch unterschreiben
und in der Schule wieder abgeben. 
Mit dem Geld.

????

Ich SCHWOERE dass das NICHTS stand von irgendeiner Unterschrift.
Denn DANN haette ich den Zettel BESTIMMT nicht in den Muell geworfen.

"Aber DUUUU hast den Zettel einfach weggeworfen! 
Und IIIICH will doch auch dieses Heft haben
mit den Raetseln drin und den Bildern!!!"
(Raetsel? Bilder??)

Ich schluckte meine Frusttraenen diesmal einfach runter
(ich sags ja, nah am Wasser, ich bin eine Heulsuse)
und bekam dann zwischen vielen Schluchzern heraus,
dass sie das Geld abgegeben habe,
dass das "magazine" aber noch nicht fertig sei,
das gaebe es erst spaeter,
und, ja, sie wird auch eins bekommen.

Also am Ende ist alles gut.
Aber genervt davon bin ich trotzdem.
Ich bin bei sowas echt kein schluderiger Mensch mehr.

 In den letzten 8 Jahren als Auslaender habe ich mir angeeignet,
besser mal alles richtig zu machen
weil man ja nicht so gerne den "typisch Auslaender"-Stempel 
aufgedrueckt bekommen moechte.

Aber diese seltsame Zettelwirtschaft bringt mich an den Rand meiner Geduld.
Ich zweifel an meinem Verstand,
an meinen Sprachkenntnissen
und an meiner Faehigkeit, logisch zu denken.

Ich habe uebrigens den Mann gefragt.
Er hat die Heft-Info auch gesehen.
Bevor sie im Zettelgrab versenkt wurde.
Und kann sich auch in KEINSTER WEISE daran erinnern,
dass da irgendwas von 
"vorbestellen", "bitte umgehend 2.- bezahlen" oder "Unterschrift der Eltern" drauf stand.

Schon gar kein beliebtes Ankreuzfeld zum Abschneiden.
Zum Glueck.
Das haette bestimmt so ausgesehen:

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Eltern von ________

moechten ( )
moechten nicht ( )

das jaehrliche Raetselbilderjahresabschlussheft kaufen ( )
diesen Zettel unterschrieben zureck geben ( )
2.- Euro fuer ein Heft ausgeben ohne zu wissen um was es sich dabei handelt ( )
unverstaendliche Elternbriefe erhalten ( )
eine "Reise nach Jerusalem" gewinnen ( )

Unterschrift: _______________________
Datum: ___________________________

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Oder so aehnlich.

Was fuer ein Start in den Tag.

Kann nur besser werden.

Lena



Montag, 10. November 2014

Schulpost

Erst einmal vorab:
Ich habe Fachabitur.
Eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Mit Auszeichnung. 
Ich habe lange in Irland gearbeitet.
Vollzeit.
Habe dort ausschliesslich Englisch gesprochen. 
Ich wage zu behaupten, die Sprache zu beherrschen.
Fliessend!

Und jetzt geht das Tochterkind zur Schule.
Und bringt Briefe an die Eltern mit nach Hause.
Und ploetzlich zweifle ich an meiner Intelligenz.
Und an meinen Sprachkenntnissen.
In diesem Brief, der heute ins Haus geflattert kam,
geht es um den anstehenden Elternsprechtag.
Soweit ist alles klar.

Ich gebe jetzt mal UNGEFAEHR den Wortlaut wieder.
Auf deutsch.


Liebe Eltern / Erziehungsberechtigten,

Die diesjaehrigen Elternsprechtage finden am 19./20. Nov statt,
beginnend um 15:30h, bis um ca. 17:30h
Ms. E (Klaras Klassenlehrerin) steht beide Tage 
fuer ein Treffen ab 14:15 zu Verfuegung.
Ms. G (keine Ahnung, wer das ist) wird an diesen Tagen auch
fuer ein Treffen mit den Eltern zur Verfuegung stehen.

Ihr Treffen (also, meins, mit wem auch immer)
ist fuer Donnerstag, den 20. Nov. vorgesehen.

Falls Sie an diesem Tag keine Zeit haben,
informieren sie bitte den/die Lehrer 
und machen sie einen Termin fuer einen spaeteren Tag aus.

MfG usw...

Und jetzt kommt ein Ankreuzteil zum Abschneiden:
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Eltern von __________

( )werden
( ) werden nicht

am Elternsprechtag am

( ) Mittwoch, 19th Nov.
( ) Donnerstag 20th Nov. 

anwesend sein.

Unterschrift: ______
Datum: _________


------------------------------------------------------------------------------------------------------------


So. Das war der Brief. 
Vielleicht leide ich zu sehr unter Schlafentzug.
Vielleicht habe ich einfach den Teil mit der Uhrzeit nicht gefunden.
Vielleicht ist der Brief aber auch wirklich etwas ungeschickt formuliert. 
Fuer mich klingt er so:

"Da sind Elternsprechtage.
Bitte kommen Sie am 20sten November.
So ab 14:15h falls sie mit der Klassenlehrerin Ihres Kindes sprechen moechten. 
Oder ab 15:30h wenn Sie mit ihrgendjemanden irgendetwas anderes diskutieren wollen.
Bringen Sie Zeit mit. 
Am besten so ungefaehr 2-3 Stunden.
Kommt auf den Lehrer an.
Und bitte den unteren Teil ausfuellen.
Oder auch nicht.
Ist egal."

Wenn den Brief jemand versteht
 und in meine Sprache uebersetzen kann,
bitte. 

Ich hab darauf keine Lust mir etwas zusemmenzureimen.
Habe auch schon in der Schule angerufen. 
Aber der Anrufbeantworter hat mir verraten, dass ich zureckgerufen werde.
Irgendwann. 
Wenn ich Name und Telefonnummer hinterlasse.
Habe ich gemacht. 
Bisher warte ich noch. 

Lena




Dienstag, 15. Juli 2014

Mama von Welt!

Heute war ein besonders guter Tag.
Mitten in diesen superlange dauernden Ferien,
mitten im Windel-Schlafentzug-Babyalltag,
hatte ich heute auf einmal das Gefuehl,
es voll drauf zu haben. 
Ich war Supermutti.
Ich war die Carrie Bradshaw, 
die Victoria Beckham, 
die Angelina Jolie
von Tullamore. 
Wie das???
Ganz einfach.

Ich habe das Farmbaby in die angeschmuddelte Babytrage gesteckt,
die Milchkotze auf meiner Schulter ignoriert,
mir meine superbequemen Sportschuhe angezogen,
mich gefreut, dass die Zeit heute morgen fuer eine Dusche
UND Wimperntusche
UND Haarstyling gereicht hat,
und habe spontan beschlossen, 
etwas zu tun, was seit 3 Monaten ausgefallen ist.

ICH HABE EINEN STADTBUMMEL GEMACHT! 

Ohne Hatz.
Ohne "gehen wir gleich noch auf den Spielplatz?"-Diskussionen.
Ohne Termine.

Wir schlenderten durchs Shopping Centre,
kauften eine Limo im Bioladen,
kloenten mit der netten Verkaeuferin,
besorgten ein paar Noetigkeiten im Supermarkt,
gingen eine Freundin in ihrem schicken,
nagelneuen Frieseursalon zu besuchen,
wo das Farmbaby auf dem noblen Chesterfield-Style-Sofa
sein Mittagessen bekam,
mir Kaffee serviert wurde,
ich eine Runde schwatzte und lachte
und einfach eine Stunde ausspannen konnte.
Alfie umgarnte die Kundinnen und Angestellten im Laden mit seinem Charme,
fuehrte freundlich zahnlos laechelnd Konversation mit jeder Einzelnen
wie der Boss.

Toll wars!

Ach ja... die Supermutti-Sache...
das i-Tuepfelchen,
die Kroenung,
das, was den Mutter-Sohn-Ausflug perfektionierte:

Der grosse Becher
perfektester, eiskalter, cremiger, leckerer
"Decaf Skimmed Frappuccino To Go"
mit dem ich nach dem Friseursalonbesuch
durch die Sonne an den Geschaften vorbei flanierte.
Serviert an meiner neuen
"Puck-die-Stubenfliege"-Sonnenbrille.

Zur Nachahmung dringend empfohlen!

Lena



Montag, 21. April 2014

Wir bauen ein Tipi / Wigwam!

Uebermorgen ist der "Liefertermin" vom Farmbaby.
Ob der Termin eingehalten wird, werden wir sehen. 
Es wird aber langsam Zeit.


Aber statt die Zeit mit Herumsitzen und Warten zu verbringen,
haben wir heute wieder die Kliniktasche in den Kofferraum gepackt
(fuer den Fall - der dann nicht eingetreten ist)
und ein Gartencenter besucht.
Wir LIEBEN Gartencenter.
Diesmal gings zum 
Nur mal gucken.
;-)


Es gab viele huebsche Sachen zu entdecken...





...und weniger huebsche Sachen,
bei denen ich mich wirklich frage,
wozu sie gut sind.


Wir haben nach dem ersten Rundgang eine Pause eingelegt 
und es gab einen leckeren Kaffee fuer den Lieblingsehemann,
einen tollen Smoothie fuer mich...


... und einen Kaesekuchen,
der aussah wie Leberwurst, aber sehr lecker war,
fuer Klara.
Klar KOENNTE sie alleine essen. 
Sie WILL aber nicht.


Nach der Kaffeepause wurde geschaukelt...


...und eine Blumenmischung aus der Steingarten-Ecke ausgesucht.


Auf der Rueckfahrt hat mich Sodbrennen gequaelt,
dass ich mit einem Magnum im Silberschokiglasur bekaempfen wollte.



Bitte NICHT nachmachen. Funktioniert naemlich nicht. 
Wer haette das gedacht? Tze!
Sieht aber cool aus und schmeckt echt lecker.

Zu Hause haben wir dann die Einkaeufe aus dem Auto geholt.
Bambusstangen, Tipi-Stangen-Befestigungsscheiben (die aber nichts taugen)
gruene Kordel, Tueddeldraht und 3 Kletterpflanzen.


Erstmal haben wir die Stangen in einem Kreis angeordnet in die Erde gesteckt.
Da, wo der Eingang sein soll, ist der Abstand zwischen 2 Stangen etwas groesser.


Nachdem die Tipi-Stangen-Befestigungsscheibe nicht hielt was sie versprach,
landete sie im Muell und die Spitzen der Stangen wurden
mit Tueddeldraht und gruener Kordel aneinandergetueddelt.


Das Geruest wurde mit der Kordel umwebt,
fuer Stabilitaet und um spaeter die Kletterpflanzen und 
viele Zweige und Aeste am Tipi zu fixieren.


Die Kletterpflanzen wurden eingebuddelt
und der Rohbau vom noch recht luftigen Tipi 
von der Bauherrin abgenommen.


Die Pflanzen bekamen noch ein Wasser aufs Haus.



So. Vorerst steht das Geruest.
Die Clematis(se?) wachsen hoffentlich schnell.


Und morgen werden noch die brauchbaren Aeste und Zweige
aus diesem Haufen rausgesucht und 
mit dem Tipigeruest verpflochten.


Es fehlen auf jeden Fall noch 2-3 Kletterer
und jede Menge Sonne und Regen damit das Tipi 
sich bald als Rueckzugsort eignet.

Bisher finden wir es aber schon echt toll!

Liebe Gruesse,
wir wuenschen euch eine schoene, kurze Woche.

Lena